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Wäscheständer

Es gibt in allen erdenklichen Formen und Größen Wäscheständer, sodass der Laie schnell den Überblick verliert. Aber keine Sorge, bei uns finden Sie alle wichtigen Informationen zu den verschiedensten Wäscheständern. Für wen ist welcher Wäschetrockner geeignet? Welche Hersteller gibt es und was muss man beim Kauf beachten? Diese Fragen und viele mehr werden auf unserer Seite beantwortet. Zudem geben wir Ihnen hilfreiche Tipps & Tricks zum Trocknen Ihrer Wäsche.



Welche Wäscheständer gibt es?

Große, kleine, breite, schmale, das Angebot an Wäscheständern scheint unendlich groß und viele Verbraucher sind sich nicht sicher, welches Produkt am besten für ihren Haushalt geeignet ist. Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären die verschiedenen Modelle samt ihrer Vor- und Nachteile.

Flügelwäscheständer

Der klassische Wäscheständer, wie man ihn kennt: Eine Grundtrockenfläche und zwei Flügel zum Ausklappen. Im Durchschnitt erreichen Sie mit einem einzelnen Modell dieser Art eine Trockenlänge von 15 bis 20 Meter (was etwa einer Waschmaschinenladung entspricht). In vielen Fällen, z.B. in Familien-Haushalten, wird aber mehr als ein Flügelwäscheständer benötigt. Grundsätzlich können Sie mit diesen Geräten wenig falsch machen, vorausgesetzt Sie haben genug Fläche, um das Wäschegestell aufzustellen. Einziger Nachteil: Die Flügel sind oft unzureichend am Gestell befestigt, sodass sie bei größerer Belastung über längeren Zeitraum dazu tendieren, abzubrechen. Achten Sie daher stets darauf, die schweren Kleidungsstücke in der Mitte und nicht an den Flügeln aufzuhängen.

Turmwäscheständer

Ein Turmwäscheständer ist der Platzsparer unter den Wäschetrocknern. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Flügelwäscheständer, nur dass man mehrere Lagen Wäsche übereinander trocknen kann. Dadurch erhöht sich die Trockenlänge auf bis zu 30 Meter und das, obwohl ein Turmwäscheständer nur etwa die Hälfte der Fläche in Anspruch nimmt (im Vergleich zum Flügelwäschetrockner). Wäschegestelle dieser Art eignen sich daher am besten für kleine Wohnungen mit wenig Platz. Doch es gibt auch Nachteile. Durch die drei bis vier Ebenen, die ein Turmwäscheständer hat, ist er instabiler als herkömmliche Flügelwäschetrockner. Bei der Verwendung muss man deswegen stets darauf achten, die Wäsche richtig zu verteilen und den Ständer nicht zu überladen.

Badewannentrockner

Das vierte Modell für Platzsparer ist der Badewannentrockner. Er kann auch als Ergänzung zu einem Flügel- oder Turmwäscheständer dienen und zeichnet sich vor allem durch seine Praktikabilität aus. Der Wäschetrockner wird auf die Badewannenränder aufgelegt, durch die Wölbung der Badewanne nach unten, liegt auch größere Wäsche nicht auf dem Boden auf und eventuelle Wassertropfen werden aufgefangen und fließen direkt in den Abfluss.

Wäschetrockner mit Teleskopstangen

Die Teleskopstangen sind eine klare Alternative zum Turmwäscheständer: flexibel und platzsparend. Man kann die Stangen beliebig aus- und einfahren, je nachdem, wie viel Wäsche getrocknet werden muss. Außerdem sind die Stangen im Vergleich zu den beiden vorherigen Modellen merklich stabiler. Trotzdem ist auch bei Teleskopstangen Vorsicht geboten. Zu viel Wäsche auf einmal könnte sie aus den Angeln reißen.

Wandtrockner

Wäschegestelle für die Wand sind eher ein Nischenmarkt, denn sie erfordern die permanente Anbringung an eine bestimmte Wand mithilfe von Schrauben und mit einer Trockenlänge von nur 10 Metern Sie sind eigentlich nur für Single-Haushalte mit extrem wenig Wohnfläche geeignet. Nach der Anbringung kann man den Wandtrockner ein- oder ausklappen, wodurch der Wäscheständer sehr wenig Platz wegnimmt, doch mittlerweile gibt es für kleinere Wohnungen auch bessere Lösungen (siehe Turmwäschetrockner).

 

Scherenwäscheständer

Ein Scherenwäscheständer wird ebenfalls an der Wand angebracht und ist ein- und ausziehbar, nach dem Ziehharmonika-Prinzip. Solche Modelle gibt es in verschiedenen Größen, je nachdem, wie viel Platz man hat. Sie sind aber (genau wie ein Wandtrockner und ein Turmwäscheständer) platzsparend, zudem nicht sehr teuer und daher bei Studenten sehr beliebt. Wir empfehlen, Wandtrockner und Scherenwäscheständer über der Badewanne oder auf dem Balkon anzubringen, damit die Wäsche nicht auf den Fußboden in der Wohnung tropft und Schaden anrichtet.

Wäscheständer für den Garten (Wäschespinne)

Last but not least widmen wir uns der Wäschespinne, dem größten aller bisher vorgestellten Wäscheständer. Dieser Trockner wird fest im Garten installiert und hat eine Trockenlänge von bis zu 60 Metern, was mehr als drei Waschmaschinenladungen entspricht. Die Wäschespinne hat sich in den 1950er Jahren als effizientester Wäscheständer für den Sommer herauskristallisiert und hält diesen Ruf seitdem. Hausfrauen in ganz Deutschland schwören seit Jahrzehnten auf Wäschespinnen von Leifheit. Denn die Trockner machen nicht nur weniger Arbeit und trocknen dank der Sonneneinstrahlung schneller, das Aufhängen macht – bei entsprechendem Wetter – auch noch mehr Spaß.

Wenn die Sonne scheint, die Blumen blühen und die Vögel zwitschern, kann selbst lästiges Wäscheaufhängen ganz erträglich werden. Ein bisschen Zeit an der frischen Sommerluft tut zudem Körper, Geist und Seele gut und vielleicht freut man sich sogar beim Aufhängen schon auf das Abhängen der Wäsche. Vergessen Sie aber nicht die Verwendung von Wäscheklammern, sonst landet die Kleidung gut und gerne im Nachbarsgarten.

Natürlich ist eine Wäschespinne ausschließlich für den Sommer geeignet und selbst dann kann sie (bei schlechtem Wetter) überflüssig sein. Es sei aber gesagt, dass Wäschespinnen selbst sehr robust sind und auch schlechte Witterungsbedingungen unbeschadet überstehen. Ihren Namen hat die Wäschespinne übrigens, weil ihre Leinen aufgeklappt wie ein überdimensioniertes Spinnennetz aussehen.


Warum Lufttrocknung die beste Lösung ist

Menschen mit wenig Zeit oder wenig Platz fragen sich of
mals, was denn gegen einen elektrischen Trockner spräche. Klar, man hat höhere Anschaffungskosten als bei einem normalen Wäscheständer, aber dafür auchweniger Arbeit und Platzaufwand und die Wäsche wird (besonders im Winter) deutlich schneller trocken.

Für den höheren Arbeitsaufwand haben wir kein Gegenargument, aber es gibt mehrere Gründe, warum wir klassische Wäscheständer gegenüber elektronischen Wäschetrocknern bevorzugen. Zum einen gibt es Wäsche, die überhaupt nicht für den Trockner geeignet ist, weswegen man diese Kleidung ohnehin auf einem Wäscheständer trocknen muss, zum anderen verbraucht ein elektrischer Trockner viel Energie (ca. 1€ pro Wäscheladung), was zu den hohen Anschaffungskosten hinzukommt. Lufttrocknung ist für die Kleidung außerdem deutlich schonender und der vermeintlich zusätzliche Platzaufwand ist bei Wäscheständern nur temporär. Wenn der Ständer verstaut ist, hat man mit einem elektronischen Trockner den Platznachteil.



Wo kann man Wäscheständer kaufen?

Bei Wäscheständern haben Sie die Auswahl, nicht nur was die Modelle angeht, sondern auch die Anlaufstellen für einen Kauf. Egal, ob Sie einen Leifheit, Artweger, oder Vileda suchen, es gibt eine Reihe von Geschäften, in denen Sie einkaufen können. Nahezu jeder Discounter oder Supermarkt bietet in unregelmäßigen Abständen verschiedene Wäscheständer-Modelle an. Permanente Anbieter sind auch Kaufhäuser oder Baumärkte wie OBI. Hinzu kommen noch Möbeldiscounter wie IKEA oder Segmüller.

Wenn Ihnen das alles aber zu umständlich ist und Sie lieber bequem online bestellen wollen, ist das auch überhaupt kein Problem. Bei uns finden Sie (fast) jedes Modell, das im Internet erhältlich ist. Dadurch haben Sie eine deutlich größere Auswahl als im Geschäft und Sie sparen sich sämtliche Fahrtkosten. Dank der Größenangaben können Sie auch direkt ausmessen, ob der jeweilige Wäscheständer in Ihre Wohnung passt.


Was muss man beim Kauf beachten?

Vielleicht wundern Sie sich, aber bei Wäscheständern gibt es eine ganze Menge zu beachten, wenn Sie einen guten Kauf machen wollen.

Trockenlänge
Reicht der Wäscheständer für Ihren Bedarf aus?
Größe
Ist der Wäscheständer kompakt genug für Ihre Wohnung?
Stabilität
Eines der Qualitätskriterien ist die Stabilität. Das Wäschegestell sollte nicht beim kleinsten Windhauch umfallen oder wegen schlechter Wäscheverteilung in die Knie gehen.
Verarbeitung
Ist der Wäscheständer robust und fehlerfrei verarbeitet, sodass er nicht nach ein paar Monaten auseinander fällt? Bei vielen billigen Modellen vom Discounter muss man auf dieses Kriterium ganz besonders achten.
Rost
In keinem Fall sollte der Wäscheständer rostanfällig sein! Bei den meisten nicht-Discountern ist das auch nicht der Fall, aber man sollte vorsichtig sein. Ein angerosteter Wäscheständer wird komplett unbrauchbar.
Traglast
Wie viel (nasse) Wäsche verträgt der Wäscheständer?
Wetterfestigkeit
Eine Wäschespinne sollte weitestgehend wetterfest sein
Zubehör
Gibt es Zubehör (z.B. eine Schutzhülle) für das Modell?

Wir haben viele Wäscheständer auf dieser Website einem umfangreichen Test unterzogen, damit Sie sich ein reflektiertes Urteil über die einzelnen Modelle bilden können und die Entscheidung für einen der Wäschetrockner leichter fällt.


Welche Hersteller gibt es?

Hersteller haben wir bereits einige genannt, darunter auch Leifheit der Traditionshersteller, den man am ehesten beim Namen kennt und dem eine hohe Qualität nachgesagt wird. In den 1960er brachte Leifheit seine ersten Wäscheständer auf den Markt, die dank der guten Produktqualität ein großer Erfolg wurden. In unabhängigen Tests schneiden die Wäscheaufhänger von Leifheit stets mit Bestnoten ab. Der Hersteller führt u.a. folgende Marken:

  • Combifix
  • Telegant
  • Telefix
  • Rollfix
  • Rollquick

Natürlich ist Leifheit nicht der einzige Wäscheständer-Hersteller auf dem Markt. Wir nennen Ihnen noch vier weitere Hersteller hochwertiger Wäschegestelle:

  1. Artweger (1923 in Österreich gegründet. Eigentlich auf Duschen und Bäder spezialisiert)
  2. Juwel (deutsches Unternehmen, spezialisiert auf Gartenprodukte)
  3. Brabantia (ein niederländisches Unternehmen, benannt nach der Provinz Nordbrabant. Längjähriger Hersteller hochwertiger Haushaltsgeräte)
  4. Vileda (deutsches Traditionsunternehmen mit dem Fokus auf Haushaltsprodukte)
  5. X-dryer (Aus Deutschland)
  6. Ikea (Schwedisches Unternehmen)

Alle diese Hersteller zeichnen sich durch qualitativ hochwertige und robuste Produkte im mittleren bis oberen Preisbereich aus. Besonders Brabantia aus Holland kann immer wieder durch neue Innovationen bestechen. In den meisten Fällen lohnt sich ein Wäscheständer von einem Markenhersteller wie Leifheit oder Vileda. Discountermodelle im unteren Preisbereich sind häufig nicht sehr langlebig und tendieren zu Rost.


Wäscheständer und Zubehör

Mit einem Wäscheständer allein ist es leider nicht getan, hinzu kommt eine Reihe von Zubehör.

Wäscheklammern

Was wäre Wäscheaufhängen ohne Wäscheklammern? Richtig: ziemlich riskant. Dank der kleinen Helfer aus Plastik oder Holz bleibt uns eine Menge Arbeit erspart. Denn wenn frische Wäsche auf den Boden fällt, kann man sie gleich noch einmal waschen. Leider sorgen viele Wäscheklammern für unschöne Druckstellen auf der Kleidung, was sich aber mit der Verwendung von wäscheschonenden „Soft-Wäscheklammern“ verhindern lässt.

Wäscheklammerbeutel

Damit Sie alle Wäscheklammern beisammen halten können und beim Anhängen der Wäsche nicht die Hälfte auf dem Boden landet, empfehlen wir einen Wäscheklammerbeutel. Im Prinzip reicht eine kleine Plastiktüte, aber ein spezieller Wäscheklammerbeutel aus Baumwolle ist nicht nur schöner anzusehen und anzufassen, er hat auch einen Zugverschluss, damit die Wäscheklammern nicht aus dem Beutel fallen und man kann ihn an beliebiger Stelle aufhängen.

Wäschewanne

Die Wäschewanne dient dem Transport von der Waschmaschine zum Wäscheständer. Auch hierbei sollten Sie auf Qualität achten. Hochwertige Wäschewannen können mehr Wäsche tragen, ohne unter der Belastung zu leiden und meistens ist der Tragekomfort dank besserer Griffe erheblich höher. Größere Wäschewannen sind außerdem als Badewannen oder Planschbecken für Babys und Kleinkinder geeignet.

Wäschekorb

Zu guter Letzt: Der Wäschekorb. In den meisten Haushalten steht er im Badezimmer und daher sollte er optisch ansprechend sein und zur Einrichtung passen. Wäschekörbe gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen, besonders beliebt waren in den letzten Jahren vor allem Modelle aus Rattan mit einer Innenverkleidung aus gemustertem Stoff.


 


Tipps & Tricks

Damit Sie zukünftig noch besser fürs Wäschewaschen und Trocknen gewappnet sind, geben wir Ihnen noch einige Tipps & Tricks mit an die Hand.

  • Wäsche ausschütteln: Hilft gegen Knitter
  • Richtig aufhängen: Achten Sie auf die richtige Verteilung der Kleidung auf dem Wäscheständer (schwere Kleidung nach außen).
  • An einem warmen, trockenen Ort aufhängen: Das Bad ist nicht immer die beste Lösung. Denn wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, kann die Luft keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen und die Wäsche trocknet langsamer
  • Falls möglich an der frischen Luft (z.B. im Garten) trocknen
  • Keine tropfende Wäsche aufhängen (Schimmelbildung). Ein weiterer Schleudergang schafft meistens Abhilfe.

Ein letzter Tipp an alle Mieter: Lassen Sie sich von Ihrem Vermieter nicht einreden, dass das Trocknen in der Wohnung nicht gestattet sei. Eine solche Klausel in Mietverträgen wurde von Gerichten als ungültig erklärt und Klagen von Vermietern abgewiesen.